Der 33. Koberstädter startete unter denkbar ungünstigen Bedingungen.
Drei Tage vor dem Lauf zog ein Unwetter über das Rhein Main Gebiet und schädigte das Waldgebiet Koberstadt. Die Genehmigung für unseren Lauf wurde von den Forstämtern Darmstadt und Langen zurückgezogen. Es bestand Lebensgefahr durch angeschobene Bäume sowie eventuell herabstürzende Äste.
Die Enttäuschung im ORGA Team war groß- alles umsonst?
Nach kurzem Innehalten starteten wir einen Versuch den Lauf doch noch zu retten.
Ein Anruf beim Forstamt Darmstadt war nicht erfolgreich, doch das Forstamt Langen stimmte uns hoffnungsvoller.
Die Forstleute um den Leiter des Forstamtes Herr Schäfer, eröffneten, trotz der starken Arbeitsbelastung, einen „Runden Tisch“ und erarbeiteten eine Alternativkurs im Langener Forstgebiet, der ohne Gefahr gelaufen werden konnte.
Am Freitag wurde die Strecke gemeinsam mit zuständigem Revierförster Herr Schröpfer
gefahrentechnisch begutachtet und anschließend auf dem Forstamt die Genehmigung ausformuliert.
Ein dickes „Danke Schön“ an das Forstamt Langen, dass uns zusätzlich auch noch die Genehmigung beim Bürgermeister der Stadt Dreieich Offenthal einholte.
Am Freitagnachmittag begann der Wettlauf mit der Zeit: Strecke ausplanen, Beschilderung planen, Verpflegungsstände festlegen, Helfereinsatz umplanen, alle Wettkampf Teilnehmer per Mail informieren u.v.a.m.
Die Nacht zum Samstag sollte noch einmal ein Zitterpartie werden ein neues Unwetter wurde
erwartet.
Wir hatten Glück!
Eine erneute Begutachtung der Strecke gab uns grünes Licht so konnte die Strecke abgestreut werden. Die Helfer an den kritischen, nicht vermeidbaren Umlenkpunkten wurden noch intensiv auf die Herausforderung eingestimmt.
Die Nacht zum Sonntag war kurz – klappt alles – hat sich der Aufwand gelohnt- wie reagieren die Läufer.
90 Prozent der Läufer waren zufrieden. Einige Läufer wurden leider fehlgeleitet und als zusätzliches Dilemma verursachte eine am Sonntag kurzfristige Streckenänderung der Marathon Strecke .
Zusammenfassend noch einmal herzlichen Dank an alle Helfer , das Forstamt Langen und alle die uns geholfen haben diese Situation zu meistern.
Wir hoffen auf das Verständnis der Unzufriedenen und hoffen im nächsten Jahr wieder alle
Ansprüche an den Koberstädter erfüllen zu können.
Wir vom Orga-Team werden, wie gewohnt unser Bestes dazu beitragen.